Ablauf der Tantra-Ausbildung (Level 1) bei Diamond Lotus in Berlin

*** Dieser Beitrag ist noch nicht abgeschlossen, es erfolgen regelmäßige Aktualisierungen ***

Im Januar 2022 habe ich mich bewusst nicht für die Ausbildung in der Tantra-Massage sondern direkt für die “Tantra-Ausbildung” im Diamond Lotus entschieden. Mir ging es nicht darum, zu lernen, wie ich anderen Menschen begegne sondern ich wollte selbst, auch körperlich, in dieses Setting springen, eigene Erfahrungen machen, Erfahrungen die auf Geben & Nehmen basieren und nicht nur auf Geben beschränkt sind. Mir war bewusst, daß ich mit Diamond Lotus wohl den umstrittensten Anbieter gewählt habe … das hat mich eher gereizt als abgeschreckt.

Photographer: Vidar Nordli-Mathisen | Source: Unsplash

Nun will ich mal versuchen, die ganze Ausbildung zu rekonstruieren. Um Einblicke zu geben, worum es genau ging und was man überhaupt dort lernen kann, welche Erfahrungen man dort macht. Ich erstelle den Ablauf drei Monate später aus der Erinnerung, bitte verzeiht mir wenn ich die Tage nicht ganz korrekt zuordne, ich bin für Korrekturvorschläge stets offen.

Die Vorbereitungen

Vor dem Seminar haben wir eine “Mitbringliste” erhalten, auf der einige Punkte sehr spannend waren, andere wiederum bedenklich. Leben dem üblichen Zeugs wie Waschzeug, Massageöl und Schreibzeug möchte ich die Punkte aufzählen, die mich besonders irritiert haben:

  • Lieblingsporno (auf DVD oder Tablet)
    So sehr mich der Punkt verwundert hat, er kam nicht zur anwendung. Wir haben weder einen Porno geguckt noch sind wir danach gefragt worden.
  • Lieblings-Sexspielzeug
    Nun ja, ich habe sicherlich keinen Mangel an derartigen Spielzeug, doch auch hier frage ich mich, wozu noch weitere “künstliche Stimulationsmittel” gebraucht werden, wenn es mir doch um meine eigene Energie geht, um meine Wurzeln und nicht um die Triebsteuerung, die durch solche Mittel natürlich angesprochen wird.
  • Viagra / Cialis (für Männer, bei Bedarf und/oder einfach mal als Backup)
    Für mich geht es eher darum, in Kontakt mit meiner eigenen Kraft zu kommen als darum, diese Kräfte künstlich mit Medikamenten zu erstellen. Tatsächlich wurden die Mittel auch angewendet, jedoch kein großer Druck gemacht. Es ging einfach darum: Wer bei einem Ritual “nicht kann”, der versäumt halt das Ritual. Die Medi-Lösung kann man gut finden, muss man aber nicht.

Weiterhin wurde darauf hingewisen, daß im Rahmen der Rituale eine vegane oder vegetarische Ernährung nicht möglich ist, da der Verzehr von Fisch/Fleisch Teil einiger Rituale ist. Bei gesundheitlichen Einschränkungen sollen wir ein Attest mitbringen.

Zu guter Letzt wurde noch auf die Eigenverantwortung (Kondome, Safe Sex,…) hingewiesen. Alles in allem also eine seltsame “Mitbringliste”, die sowohl in´s Positive als auch in´s Negative kippen kann. Da ich hier jedoch keine falschen Ängste habe und mir auch nicht zu schade bin, einfach wieder zu gehen, wenn es mir nicht passt, hat mich das ganze nicht abgeschreckt sondern eher neugierig gemacht.

Mittwoch – Anreise & der erste Abend

Die Location ist mitten in Berlin, wer mit dem ÖPNV kommt hat es gut, wer mit dem Auto kommt wird bei der Parkplatzsuche fluchen. Bei der Ankunft wurden schnell halbherzige Corona-Tests ebenso abgenommen wie Handys und Autoschlüssel. Über die nächsten ein bis zwei Stunden tröpfelte die Gruppe nach und nach ein. Etwas ungewohnt: Die Toiletten haben keine Türen. Das gehört zum Konzept: Keine Scham. Das habe ich auch in dem ersten Video-Review ausführlich, sowohl im Positiven als auch im Negativen thematisiert.

Gegen Abend ging es dann in den “Tempel” und es gab die ersten organisatorischen Anweisungen: Über die Vorstellung von TrainerInnen und TeamerInnen, die Regeln im Haus (”im Schlafsaal wird nicht gevögelt, dazu müsst Ihr in den Tempel”)

Dann stand “Film gucken” auf dem Plan und hier war ich das erste Mal richtig enttäuscht: “Die Matrix”, der alte Science-Fiction-Klassiker mit Neo und Morpheus, wurde mit viel Tamtam als “eine ganz besondere Botschaft” hochgejubelt. Natürlich ist “Die Matrix” ein toller Film, doch die Metapher, wir würden alle “in einer Matrix” leben ist nunmal ein paar Jahrzehnte alt und ich bin nicht auf ein Tantra-Seminar gegangen um mir einen Science-Ficition-Film anzugucken, den ich eh schon in- und auswendig kenne. Zudem halte ich das “Aufwachen aus der Matrix”, wie es in diesem Film geschieht, nicht gerade für ein positives und motivierendes Bild. Dabei gibt es so schöne Filme, die Ähnliches thematisieren und dabei viel mehr Feingefühl haben.

Mit dem Film war es das aber noch nicht: Danach wurden sorgsam zwei Gläser mit roten und blauen Süßigkeiten aufgebaut, ich glaube es waren Jelly Bellys, und jeder der Teilnehmer musste sich entscheiden: Rote Pille oder Blaue Pille. Ne wirklich? Das hat sich locker eine Stunde hingezogen und es hat sich angefühlt wie Kaugummi. Dennoch schienen einige der Teilnehmer sehr begeistert zu sein. Ich dagegen war froh als das “Matrix-Thema” dann endlich durch war. So dachte ich zumindest, die “Matrix-Metapher” wurde in den nächsten Tagen jedoch zur Dauer-Metapher.

Als der Tag dann endlich rum war hat sich die Gruppe wieder verteilt. Im Tempel wurde ein bißchen gefummelt und gevögelt, im Tee-Raum wurde Tee getrunken und recht schnell hat sich der Schlafsaal gefüllt: Ein großer, Raum, mittelmäßig belüftet, ausgelegt mit Matrazen, der gar nicht mehr so groß wirkt wenn alle 18 TeilnehmerInnen gleichzeitig schlafen wollen. Wenn es dunkel ist und viele Körper in Bettdecken eingewickelt in einem Matrazenlager schlafe ist jeder Gang zur Toilette eine Herausforderung, denn es gab keinen “Gang” oder so, der Fußboden war komplett mit einfachen Matrazen ausgelegt. Später sollte noch jemandem der Kragen platzen, weil er einen ungünstigen Schlafplatz hatte und regelmäßig über Ihn gestolpert wurde als er schlafen wollte.

Dennoch … den Schock verdaut gewöhnt man sich schnell daran. Der Raum hätte schöner sein können, die Zahl der Toiletten war knapp, doch das Konzept “Schlafsaal/Matrazenlager” wurde allgemein schnell akzeptiert und niemand hatte wirklich Probleme damit.

Donnerstag – Die Selbst-Stimulation

Das für mich überraschendste Element der Ausbildung war die Anweisung zur “konstanten Selbstimulation”. Der Grundgedanke dahinter ist: Ein Tantriker ist für seine Lust selbst verantwortlich und daher müssen wir üben, üben und nochmal üben, jederzeit unsere Lust aufrufen zu können. Und das tun wir am besten indem wir uns ständig, wirklich ständig, selbst stimulieren.

Und dieses “ständig” ist keine metaphorische Übertreibung: Während des Seminares, beim Essen, bei jeder Unterhaltung. Um sicherzustellen, daß wir das auch wirklich ernst nehmen und nicht als Scherz oder Übertreibung abtun haben wir Notizhefte und Stifte bekommen und sollten künftig jedesmal notieren, wenn wir merken, daß wir uns gerade nicht selbst stimulieren. Später sollten wir dann rechtfertigen/erklären, warum wir manchmal damit aufgehört haben. Diese Übung widerspricht allem, was ich bisher über Sexualität gelernt habe, und zwar sowohl aus dem Tantra (Spare Deine Energie), als auch aus den NoFab-Communities (komm raus aus der Selbstbefriedigungs-Sucht) als auch aus der Sexual-Verhaltenstherapie (Vermeide es, in eine Ego-Schleife zu kommen, in der Du Deinen Partner nicht mehr wahrnimmst).

Auch in der Praxis hat sich diese Übungsanweisung nicht lange durchhalten lassen: Wie soll ich mich selbst stimulieren, wenn ich auf der Toilette sitze und pinkele? Auch die Lust auf diese Übung hat schnell nachgelassen: Eine Erektion ist nunmal eine Kraft, eine Energie, die Aufrecht erhalten werden will. Und während eine halbe Stunde voller Lust sehr intensiv sein kann, diese Lust über viele Stunden aufrecht zu erhalten hatte bei mir keinen “Übungseffekt” sondern einen “Auslaug-Effekt”: Nach etwa einem Tag häufiger (wenn auch nicht ständiger) Selbst-Stimulation hat mich fast nichts mehr zur Lust gebracht: Die sexuelle Stimmung, die Nacktheit, die Berührungen hatten für mich nur noch das Charisma des Backstage-Bereiches einer Porno-Produktion. Und der Versuch, trotzdem hin und wieder eine Erektion erhalten zu können hat auch sehr an die Porno-Industrie erinnert. Wobei ich die Porno-Industrie nicht kenne, ich will damit ausdrücken daß die “Dauer-Stimulation” eher zu einem lustlosen “Job” wurde als daß es etwas bei mir “aufgebaut” hätte.

Dieser Effekt schien zumindest bei den männlichen Teilnehmern der Gruppe überall ähnlich zu sein: Die Erektionen wurden kleiner und verschwanden zum Teil ganz, die Hand an den eigenen Geschlechtsteilen hat nicht mehr ”genussvoll” gewirkt sondern eher wie eine ständige und lästige Pflichtübung. Kein Wunder, daß auch der Gedanke an entsprechende medizinische Unterstützung öfters diskutiert wurde. Für mich war das jedoch eine Grenze, die ich nicht überschreiten wollte: Ich persönlich setze mich im Fall der Fälle lieber mit meinem Körper auseinander als daß ich Ihm per blauer Pille etwas “aufzwinge”, was er zu dem Zeitpunkt offenbar gar nicht will. Ich habe keine Notwendigkeit gesehen, diese Überzeugung bei dem Seminar aufzugeben.

Die Notizhefte wurden, anders als angekündigt, niemals kontrolliert, keiner der Teilnehmer musste sich jemals für “nicht ausreichende Stimulation” rechtfertigen und spätestens nach der Hälfte des Seminares habe ich kaum noch einen Teilnehmer mit Heft gesehen. Nur eben immer wieder mal jemanden der zunehmend lustlos an sich selbst rumspielte.

Freitag – Die Männergruppe

*** folgt ***

Samstag – Der Tantrische Basar

Ich glaube, es war am Samstag abend, könnte aber auch schon Freitag gewesen sein. In der Ankündigung hat es sich angefühlt wie eine “eingeschobene” Übung, ein “Abendfüller” um die Gruppe zu beschäftigen, weil es keinen essentiellen Programmpunkt war. Muß nichts heißen, solche “Füll-Übungen” sind in Seminaren ganz normal und können sehr wertvoll sein.

Die Anweisung war an sich recht einfach: Man findet sich in Gruppen zusammen und tut etwas, das die eigenen Grenzen erweitert. Es gab dabei keine Anweisungen bezüglich der Geschlechter oder der Größe der Gruppe. Allerdings hast es sich (für mein Empfinden) unkoordiniert angefühlt, gerade in der Frage, was das Ziel ist. Einerseits hieß es, das soll jetzt ein “entspannter Abend” sein und wir sollen nicht “weit über unsere Grenzen” gehen, andererseits sollen wir auch nicht “in unserer Komfortzone bleiben”, sondern uns schon herausfordern. Alles in allem halt nichts Halbes und nichts Ganzes, so hat es sich für mich angefühlt.

Abschließen war diese Übung für mich auch nicht wirklich zielführend. Die Übungsgruppen haben sich in verschiedenen Größen zusammengefunden und jeder ist halt “so ein bißchen” an seine Grenzen gegangen, aber alles in allem hätte das so auch in einem Swingerclub passieren können, nichts wozu man einen Tantra-Rahmen braucht. Auch der Name der Übung, der “Tantrische Basar”, war für mein Empfinden nicht wirklich passend. Auf einem Basar wird gehandelt und gefeilscht, daraus hätte man gerade in Bezug auf Grenzen viel mehr draus machen können: Wenn Du xx machst bin ich bereit yy zu machen kann, in einem freundschaftlichen und vertrauensvollen Rahmen, in dem Grenzen respektiert werden, durchaus spannende Situationen ergeben, in denen Menschen tatsächlich selbstbestimmt und gemeinsam (!) über Ihre Grenzen verführt werden. Doch das war es nicht. Am Ende, wie gesagt, für mich hatte das nicht mehr Energie als eine lustige Gruppe in einem Swinger-Club, bei der (manche) Menschen mal was ausprobieren wollen, andere nicht.

Der Abschluß am Sonntag – Das (abgespeckte) Mithuna-Ritual

Der letzte Tag stand ganz im Zeichen des Mithuna-Rituals, wenngleich die Ausbildungsleiterinnen nicht müde wurden, uns daran zu erinnern, daß das “kein richtiges Mithuna” wäre, da sie einige Regeln aufgeweicht haben. Die Wahl des Ritualpartners fand per Zufall statt (es wurden Lose gezogen) doch man war nicht gezwungen, diese Wahl zu akzeptieren. Auch wurden gleichgeschlechtliche Zufalls-Paare gezielt vermieden. Diese Einschränkungen wurden gemacht um das Ritual zu “entschärfen” und die Hürden auch für Einsteiger herabzusetzen.

Inzwischen war mir klar, daß ich an diesem Ritual nicht teilnehmen will. Die Diskussion über den Einsatz von Potenzmitteln hat mich ebenso genervt wie der halbherzige Versucht, die Ritual-Partnerwahl nicht von Beziehungs-Partnerschaften abhängig zu machen.

Da ich an dem Ritual weder aktiv noch als Zeuge teilnehmen wollte kann ich nicht aus eigener Erfahrung sprechen sondern beziehe mich nun nur noch auf die späteren Erzählungen der anderen Teilnehmer, und die waren durchwachsen. Während manche Teilnehmer unter vier Augen von einem endlos langen “Vögel-Akt” erzählten, bei dem die Stellung vorgeschrieben war und der Akt selbst in einem gemeinsamen Rhythmus wurde klar, warum vorher eine ausführliche Unterhaltung über entsprechende Hilfsmittel, Medikamente und dem Umgang mit fehlender Standhaftigkeit stattfand. Allgemein habe ich auch keine Begeisterung in den Gesichtern gesehen sondern eher Ermüdung … ich war froh mich herausgenommen zu haben, denn nach vier Tagen Dauer-Selbststimulation war die Energie weg und über lange Zeit in derselben Stellung zu verharren war nun weit weg von meinen tatsächlichen Interessen.

Dennoch, für mich überraschend, gab es sehr berührende und positive Erzählungen in der abschließenden Feedbackrunde. Ich weiß nicht, ob nun gerade die unzufriedenen Teilnehmer sich auf mich zubewegt haben oder hier das typische Verhalten stattfand, daß negatives Feedback nur hinter vorgehaltener Hand erfolgt und bei “offenen Gruppen” eher Begeisterung gezeigt wird um nicht ausgeschlossen zu werden. Von der Meta-Ebene aus betrachtet fand hier der nächste faux pas der Veranstalter statt: Ein anderer Teilnehmer hatte das Seminar vorzeitig verlassen und das schien nicht einmal aufzufallen. Bei gerade mal 18 Teilnehmern in einem viertätigen Seminar habe ich schon den Anspruch, daß die TrainerInnen die Gruppe im Blick behalten und das war hier eindeutig nicht der Fall.

Mein persönlicher Turnaround

Sonntag Vormittag hatte ich Zeit zu reflektieren. Und hier habe ich mich klar gegen den Weg des Diamond Lotus entschieden: Mein Körper ist nicht für ständige Selbststimulation gebaut und die vier Tage, in denen wir “Lust üben” sollten, haben mir keine Energie gegeben sondern die haben mich enorm viel Kraft gekostet. Zum ersten Mal habe ich den Leitsatz in vielen Tantra-Schulen wirklich in aller Tiefe gespürt: Energie nicht “rauszuschleudern” sondern sie aufzusparen. Ebenso kamen die Erfahrungen der vielen NoFab-Communities und nicht zuletzt mein Wissen aus der Sexual-Verhaltenstherapie hinzu: Übertriebene Selbstbefriedigung ist sowohl für die eigene Energie als auch für den gesunden Kontakt mit anderen Menschen eher schädlich und hat sogar Suchtpotential. So traf ich in dieser Zeit, als der größte Teil der Gruppe im Mithuna-Ritual war, die Entscheidung, zurückzukehren auf meinen eigenen Weg und auf kalten Entzug zu gehen, meinem Körper nicht mehr dauerhafte Sexualität abzuverlangen und jedem Trieb, jeder Lust sofort nachzugehen. Ich entschied mich, nun wieder in eine Phase der Enthaltsamkeit zu gehen und meinem Körper ausreichende Erholung zu gönnen. Und schon passierte etwas!

Diese Entscheidung schien mein Körper sofort, ohne jeden Verzug, anzuerkennen und darauf zu reagieren. Auf einen Schlag war die Lust wieder da, stärker als es jedes Mittel verursachen könnte. Und vor allem: Gesünder. Natürlicher. Echter. Es hat sich angefühlt als bedanke sich mein Körper bei mir dafür, daß er nun wieder zurück darf in seine natürliche Lust und die Erfahrungen der letzten vier Tage schnell und einfach wieder losgelassen hat. Mein Körper und ich sind sich einig: Diamond Lotus ist nicht unser Weg!

Die Wege teilen sich

Menschen sind Unterschiedlich und so möchte ich noch kurz aufgreifen, daß ich nicht alleine zu der Tantra-Ausbildung gegangen bin. Meine Partnerin hat die Ausbildung als sehr genossen und sich dort entschieden, an vielen weiteren Seminaren im Diamond Lotus teilzunehmen. Für mich war das herausfordernd: Wenngleich ich mich gerne mit meiner Eifersucht auseinandersetze und in der Regel offene Beziehungen bevorzuge schienen mir hier grundsätzliche Differenzen in unserer Art der Gestaltung unserer Sexualität zu zeigen. Doch das Ende kam anders als Erwartet.

Den Kontakt hat sie abgebrochen da ich eine Woche später zuhause eine Tantra-Massage besuchte und sie sehr eifersüchtig reagiert hat. Mich hat das überrascht, denn im Diamond Lotus soll es ja gerade um die Selbstverantwortung gehen und zu genau diesem Weg hat sie sich entschieden: Sie will den Weg dort weiter gehen, auch an dem Mithuna-Ritual vollständig teilnehmen, bei jeder Vereinigung mitmachen und unsere Beziehung war sowieso nicht monogam. Für mich war es sehr überraschend, daß nun eine Massage (und zugegeben: die Masseurin wollte dann doch weiter gehen) bei Ihr eine derartige Eifersucht auslöst, daß die den Kontakt vollständig abbricht. Ich möchte dazu jedoch nicht viel sagen, denn wir waren zusammen bei dem Seminar und ich kann heute nur aus meiner Perspektive berichten.

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